Senioren

Zum ersten Mal konstituiert sich in Bad Honnef eine Seniorenvertretung. Am 15. Mai 2019 wird die erste Arbeitssitzung stattfinden. Gewählt wurden 11 Mitglieder, die die Aufgabe haben werden, die besonderen Interessen und Belange der Seniorinnen und Senioren wahrzunehmen und gegenüber politischen, sozialen und gesellschaftlichen Gremien zu vertreten. Die Seniorenvertretung wird politische Entscheidungen in der Stadt mit beeinflussen können.

In die Seniorenvertretung wurden gewählt: Lieselotte Zastrow, Dr. Hans-Christoph Anders, Ingrid Richarz, Barbara Boecker, Susanne Langguth, Gretel Stein, Karl-Heinz Dreimann, Alfred Höhler, Wolfgang Kikillus, Norbert Weber, Dr. Wolfram Wessely. Sie üben ihr Amt ehrenamtlich aus.

Wahlberechtigt waren 8222 Personen, die am Wahltag das 60. Lebensjahr vollendet und mindestens seit drei Monaten im Stadtgebiet ihre Hauptwohnung hatten. Ihre Stimme abgegeben hatten 558 Seniorinnen und Senioren.

Bürgermeister Otto Neuhoff bedankte sich bei allen Kandidatinnen und Kandidaten: „Auch die, die nicht in die Seniorenvertretung gewählt wurden, haben es gut gemacht und können immer noch nachrücken.“ Glückwünsche sprach er den gewählten Mitgliedern der Seniorenvertretung aus. Iris Schwarz, Seniorenbeauftragte der Stadt Bad Honnef, sieht gutes Potential für die Arbeit der Seniorenvertretung: „Der Zeitrahmen für die Versammlungswahl von nur drei Stunden kann nicht mit einer herkömmlichen Wahl verglichen werden. Trotzdem haben sich viele Menschen im Rathaus eingefunden und sehr interessiert und aufgeschlossen gezeigt. Ich wünsche der Seniorenvertretung viel Erfolg für die zukünftigen Projekte.“


Tätigkeiten der Seniorenbeauftragten:
mit dem Ziel: Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen.

Soziales:

  • Hilfestellung für ältere Menschen beim Umgang mit Behörden, Institutionen, Einrichtungen, Verbänden etc.
  • Kontaktpflege und Austausch mit Heimbeiräten und Heimbewohnern der ansässigen Pflegeheime
  • Planung und Durchführung von sozialen Projekten zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements
  • Initiierung von Informationsveranstaltungen zu Themen wie:
    • Patientenverfügung, Betreuungsverfügung und Vorsorgevollmacht,
    • Änderungen durch die Pflegereform

Wohnen:

  • Information über die hiesige Stelle für die Vermittlung von Sozialwohnungen
  • Information über Möglichkeiten des Betreuten Wohnens sowie über stationäre Angebote in Bad Honnef und Umgebung
  • Nach Möglichkeit Einsatz für Wohnumfeldverbesserungen und Vertretung der besonderen Bedürfnisse und Interessen älterer Menschen
  • Verbesserung der Information in der Bevölkerung über Fragen zu altersgerechtem Wohnen
  • Durchführung von Informationsveranstaltungen zum Thema:
    • Wohnberatung,
    • Wohnungsanpassung bei Demenz
    • barrierefreies Wohnen
    • sowie über Fördermöglichkeiten durch die Pflegeversicherung

Kultur und Freizeit:

  • Zusammenarbeit mit anderen Institutionen zwecks Planung und Durchführung von Bildungs- und Kulturveranstaltungen, speziell auf die Bedürfnisse von Senioren und Seniorinnen abgestimmt
  • Kontaktpflege mit den Leitungen der beiden ansässigen Seniorentreffs

Sport und Gesundheit:

  • Information über seniorengerechte Sportaktivitäten der ortsansässigen Vereine und Institutionen,
  • Information über Beratungsangebote zu den im Bereich der gesundheitlichen Vorsorge tätigen Institutionen (Krankenkassen, Rentenversicherungsträger, Vereine, etc.)
  • Information über Selbsthilfegruppen in Bad Honnef und dem Rhein-Sieg-Kreis
  • Initiierung von Informationsveranstaltungen zu gesundheitlichen Themen wie zum Beispiel
  • Demenzerkrankungen – Umgang mit altersverwirrten Menschen
  • Ernährung im Alter
  • Belastungssituationen pflegender Angehöriger

Stadtentwicklung und Verkehr:

  • Nach Möglichkeit Einsatz für senioren- und behindertengerechte Planungen im Bereich Stadtentwicklung.
  • Einsatz für barrierefreie Zugänge zu öffentlichen Einrichtungen und im öffentlichen Personennahverkehr.
  • Einsatz für Haltestellen in der Nähe von Seniorenheimen

Sicherheit:

  • Aufnahme von Anregungen älterer Menschen zur Verbesserung der Sicherheit von Verkehrswegen und Anlagen
  • Zusammenarbeit mit Beratungsstellen der Polizei zwecks Planung von Informationsveranstaltungen zu seniorenrelevanten Themen wie
    – Sicherheit im Straßenverkehr
    – Vorbeugung vor Diebstahl und Betrug
    – Sicherheitstraining
Ansprechpartnerin:
Beauftragte für Senioren, Gleichstellung und Menschen mit Behinderung
Iris Schwarz
Rathausplatz 1
Tel.: 02224/184-140
E-Mail:

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