Mona Neubaur hat die Amtsgeschäfte als Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-​Westfalen übernommen

Bereits am Mittwoch, 29. Juni 2022, war Mona Neubaur von Ministerpräsident Hendrik Wüst im Ständehaus K21 als Ministerin ernannt worden und hatte die Amtsgeschäfte übernommen.

Mona Neubaur dankte ihrem Amtsvorgänger und begrüßte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: „Ich freue mich, Sie in den kommenden Tagen und Wochen kennenzulernen, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen, gemeinsam die Ärmel hochzukrempeln und die Bearbeitung der vor uns liegenden Herausforderungen konsequent anzugehen. Denn Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft stehen vor gewaltigen Aufgaben: Wir müssen uns so schnell wie möglich aus der Energieabhängigkeit von Russland befreien und dabei zugleich die Energieversorgung für die Bürgerinnen und Bürger, ebenso wie für die Unternehmen sicherstellen. Gleichzeitig wollen wir als Klimaschutzministerium zügig die zentralen Weichenstellungen für besseren Klimaschutz vornehmen und das 1,5 Grad Ziel konsequent verfolgen. Das ist nicht nur zum Erhalt unserer Lebensgrundlagen notwendig, sondern betrifft auch unsere Wirtschaftskraft: Nordrhein-Westfalen wird nur als klimaneutrales Industrieland international wettbewerbsfähig bleiben und Arbeitsplätze sichern können.“

Mona Neubaur, geb. 1977 in Pöttmes, kam vor rund 25 Jahren aus Bayern nach Nordrhein-Westfalen und ist im Rheinland schnell heimisch geworden. Die Diplom-Pädagogin arbeitete zunächst in der Energiewirtschaft und anschließend bei der Heinrich-Böll-Stiftung NRW, davon vier Jahre als Geschäftsführerin. Von 2007 bis 2015 war sie Sprecherin des Kreisverbandes der GRÜNEN Düsseldorf. Von 2014 bis 2022 war sie Landesvorsitzende der GRÜNEN in Nordrhein-Westfalen. Im Dezember 2021 wurde Mona Neubaur zur Spitzenkandidatin für die Landtagswahl 2022 gewählt. Seit dem 15. Mai 2022 ist sie Abgeordnete des nordrhein-westfälischen Landtags. Am 29. Juni 2022 wurde sie als Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie vereidigt. Zugleich hatte Ministerpräsident Hendrik Wüst sie mit seiner Stellvertretung beauftragt.

Nach der Amtsübergabe verabschiedete sich die frühere Hausleitung von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Ministeriums: Der frühere Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und der frühere Staatssekretär Christoph Dammermann dankten für die gute und intensive Zusammenarbeit.

Neue Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie ist Silke Krebs, die seit 2019 Staatsrätin beim Senator der Finanzen der Freien Hansestadt Bremen und von 2011 bis 2016 Ministerin im Staatsministerium des Landes Baden-Württemberg war. Neuer Staatssekretär ist Paul Höller, der seit 2021 Kreisdirektor des Ennepe-Ruhr-Kreises war und zuvor im nordrhein-westfälischen Bildungsministerium gearbeitet hatte. Er wird Ministerin Neubaur insbesondere bei ihren Aufgaben als stellvertretende Ministerpräsidentin unterstützen.

 

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