Grund dafür sind Arbeiten am neuen Hauptabschlagsbauwerk im Bereich der Girardetallee. Dort entstehen neue Entlastungskanäle, über die bei Starkregen überschüssiges Regenwasser künftig in den Rhein abgeleitet werden kann.
Für die Verlegung der neuen Kanaltrasse werden unter anderem die B42 sowie die Trassen der Deutschen Bahn und der Stadtbahn unterirdisch gequert. Zum Einsatz kommt ein sogenanntes Microtunneling Verfahren. Dabei werden zwei jeweils rund 170 Meter lange Rohrstränge unterirdisch von der B42 in Richtung Rheinufer vorgetrieben.
Nach aktuellem Bauzeitenplan sind für die Arbeiten im Bereich der Stadtbahntrasse folgende Zeiträume vorgesehen:
28. September bis 7. Oktober 2026
Vortrieb des nördlichen Rohrstrangs
17. Oktober bis 26. Oktober 2026
Vortrieb des südlichen Rohrstrangs
Während dieser Zeiträume ist für die Stadtbahnlinie 66 ein Schienenersatzverkehr zwischen der Haltestelle Rhöndorf und der Endhaltestelle Bad Honnef erforderlich.
Die Vortriebsarbeiten müssen aus technischen Gründen jeweils ohne Unterbrechung erfolgen. Eine Unterbrechung würde das Risiko erhöhen, dass die Vortriebsmaschine nicht wieder angefahren werden kann. Zudem müssen die Arbeiten innerhalb des für die parallele Korridorsanierung der Deutschen Bahn vorgegebenen Zeitfensters abgeschlossen werden.
Da bei solchen Tiefbauarbeiten trotz sorgfältiger Planung Verzögerungen nicht vollständig ausgeschlossen werden können, sind Änderungen im Bauablauf möglich. Über konkrete Auswirkungen auf den Stadtbahnverkehr und mögliche Anpassungen im Ersatzverkehr informieren die Verkehrsunternehmen sowie die Stadt Bad Honnef, sobald weitere Informationen vorliegen.

