Wirtschaft spendet 10.000 Schutzmasken und 100 Liter Desinfektionsmittel

Gelebte Solidarität beweisen derzeit nicht nur die über 120 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die in der Coronakrise im Netzwerk “Hauptsache Familie – Bündnis für Bad Honnef” auf vielfältige Weise den Menschen in Bad Honnef helfen. Auch die lokale Wirtschaft zeigt sich mit ihrer Stadt solidarisch. Und das nicht nur mit Geldspenden: Unternehmer Stefan Schiffer vom Autohof Bad Honnef hat der Stadt in den vergangenen Tagen aus seinen Beständen insgesamt 100 Liter eines hochwertigen Handdesinfektionsmittels gespendet. Eine große Lieferung von 10.000 medizinischen Mundnasemasken mit sogenannter FFP1-Filterung hat die Unternehmerin Margaret Xiaochun Haas der Stadt gespendet.

Insgesamt 100 Liter Desinfektionsmittel und 10.000 Mundnasenschutzmasken haben zwei Bad Honnefer Unternehmer der Stadt und dem Bündnis Familie gespendet.

Insgesamt 100 Liter Desinfektionsmittel und 10.000 Mundnasenschutzmasken haben zwei Bad Honnefer Unternehmer der Stadt und dem Bündnis Familie gespendet.

Diese und viele weitere Schutzmaterialien wie Einwegschutzkittel, Mundnasenschutzmasken sowie Schutzmasken mit der Filterkategorie FFP2 und FFP3 werden in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen in Bad Honnef derzeit weiterhin in großer Anzahl benötigt, berichten Laura Solzbacher vom Bündnis Familie und Nadine Batzella, Fachdienstleiterin Soziales und Asyl der Stadt Bad Honnef. „Wir versorgen seit vier Wochen Arztpraxen mit Desinfektionsmitteln, Masken, Kittel und Handschuhen, damit die Praxen ihr Personal schützen und somit weiterhin geöffnet bleiben können”, erklärt Laura Solzbacher: “In den vergangenen Wochen haben wir auf diese Weise Material im Gesamtwert von fast 10.000 Euro übergeben. Ermöglicht und finanziert wurde dies über Spenden von Bürgern, Unternehmern und auch den großzügigen Spenden der Ärzte, die für diese Unterstützung sehr dankbar sind.” Zwar seien die Mediziner über die Kassenärztlichen Vereinigungen mit einer Art „Carepaket” versorgt worden, „doch die Erfahrung vor Ort hat gezeigt, dass dieses Material nicht ausreicht, um die Bedarfe der Praxen zu decken. Am freien Markt sind Schutzmaterialien derzeit kaum oder nur zu überteuerten Preisen erhältlich.”

Darüber hinaus hat das Bündnis in den vergangenen Tagen Ärzte, Altenheime und ambulante Pflegedienste auch mit den von Bürgerinnen und Bürgern selbstgenähten Textil-Gesichtsmasken versorgt. „Auch diese selbstgenähten Masken werden derzeit in den Pflegeeinrichtungen dankend angenommen”, berichtet Nadine Batzella aus dem Dialog mit den Einrichtungen: „Wir stehen mit den Einrichtungen im Kontakt und bemühen uns als Stadt um bestmögliche Unterstützung. Ärzte, die Bedarf an Schutzmaterialien haben und noch nicht in Kontakt mit uns stehen, dürfen sich jederzeit an das Bündnis oder den Fachdienst Soziales und Asyl wenden.”

Weiterhin aktuell ist der Spendenaufruf: Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmerinnen und Unternehmer werden gebeten, nicht benötigte Desinfektionsmittel für Hände oder Flächen, Schutzmasken für die Versorgung der Arztpraxen und Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen zur Verfügung zu stellen. Dankbar ist das Bündnis auch über Kontakte zu Bezugsquellen für verfügbare und nicht überteuerte Schutzmaterialien.

Finanziert wird der Einkauf dann über Spenden, für welche ein Spendenkonto auf dem Namen des Fördervereins Hauptsache Familie e.V. bei der Kreissparkasse Köln, IBAN DE15 3705 0299 0120 0404 56, BIC COKSDE33XXX, eingerichtet wurde.