Sanierungsarbeiten am Ulanendenkmal haben begonnen

In Rhöndorf haben die Sanierungsarbeiten am Ulandendenkmal begonnen. Derzeit bereitet ein Gerüstbauer das Denkmal für die weiteren Arbeiten vor.
Wie Anfang Februar berichtet, muss der Bewuchs aus dem Mauerwerk entfernt werden, um Fehlstellen ausbessern zu können, wie Frank Beckmann, Leiter des Technischen Gebäudemanagements der Stadt Bad Honnef, erklärt: “Dank der guten Zusammenarbeit des Technischen Gebäudemanagements, des Fachdienstes Umwelt und Stadtgrün mit dem Bau- und Betriebshof sowie des Fachdienstes Tiefbau können die Arbeiten nun zügig beginnen.” In den vergangenen drei Jahren hatte die Stadt die Sanierung des Denkmals mit dem Landschaftsverband Rheinland, der Unteren Naturschutzbehörde des Rhein-Sieg-Kreises sowie des Bürger- und Ortsvereins Rhöndorf abgestimmt und entsprechende Genehmigungen zur Durchführung der Arbeiten eingeholt. Eine besondere Herausforderung ist die Behandlung der durch das Wurzelwerk der Pflanzen entstandenen Risse im Mauerwerk. “Durch die entstandenen Spalten ist Wasser in das Gemäuer eingedrungen und im Winter aufgefroren, sodass zum Teil erhebliche Fehlstellen entstanden sind,” erklärt Frank Beckmann und betont: “Die Steine können nicht einfach ersetzt werden. Vorgabe des Denkmalschutzes ist, dass Wiederherstellung vor Ersatz geht.” Somit muss für jeden beschädigten Bereich ein Muster in ein Labor eingesendet werden. Dort wird dann eine stofflich geeignete und zugleich farblich angepasste Ersatzmasse hergestellt, mit der dann später vor Ort jeder einzelne Stein “reprofiliert” werden kann. Anschließend erhalten die Steine einen speziellen mineralischen Schutzanstrich nach historischen Vorgaben, um das Gemäuer zukünftig vor eindringendem Regenwasser von Oben zu schützen.
Wie angekündigt, soll die Sanierung des Denkmals von einer Grundpflege und Aufwertung der Wege und des angrenzenden Rastplatzes flankiert werden.