Die Erwachsenen sitzen auf den neuen Spielgeräten - Wippen und Rutsche

Internationale Nähstube stiftet 500 Euro für Kinderspielgeräte in Flüchtlingsunterkunft

Die Erwachsenen sitzen auf den neuen Spielgeräten - Wippen und Rutsche

Neue Spielgeräte für die Kinder in der Flüchtlingsunterkunft, gestiftet von der Internationalen Nähstube – v. l. Ursula Gundlach (Leiterin der Nähstube), Erster Beigeordneter Holger Heuser, Brigitte Meyer auf der Heide (Gründerin und ehemalige Leiterin der Nähstube) und Nadine Batzella (Leiterin des Fachdienstes Soziales und Asyl).

Das Frauenprojekt der Internationalen Nähstube, Gewinner des Integrationspreises im Rhein-Sieg-Kreis im Jahr 2019, hat 500 Euro an die Flüchtlingsarbeit der Stadt Bad Honnef gespendet. Die Stadt Bad Honnef hat von dem Betrag im Außenbereich der Flüchtlingsunterkünfte in der Lohfelder Straße Kinderspielgeräte errichtet.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass die Verantwortlichen der Internationale Nähstube mit ihrer Spende dazu beitragen, dass die Flüchtlingskinder in unseren Unterkünften künftig mehr Raum zum Spielen haben werden“, so Erster Beigeordneter Holger Heuser. Brigitte Meyer auf der Heide, ehemalige Leiterin der Internationalen Nähstube, sowie ihre Nachfolgerin Ursula Gundlach ergänzten bei einem Pressetermin zur Einweihung des Spielbereichs: „Solch ein kleiner Kinderspielplatz trägt dazu bei, dass Kinder, von denen manche traumatisiert sind, ein möglichst normales, kindergerechtes Leben in ihrer neuen Heimat führen können – daher war uns diese Spende eine Herzensangelegenheit.“

Die Internationale Nähstube öffnet am 13. September 2021 ab 15.30 Uhr in der Konrad-Adenauer-Schule, Rheingoldweg 16, nach einer Corona bedingten Pause wieder ihre Pforten. Jeweils montags sind neue Teilnehmerinnen, die gerne gemeinsam nähen möchten, herzlich willkommen. Wer Interesse hat, an diesem Frauenprojekt künftig aktiv teilzunehmen, wendet sich bitte an Ursula Gundlach (02224 901 9588 oder per Email: naehstubebho@gmail.com).

Neben dem Reparieren und Ändern der eigenen Garderobe sowie dem Nähen neuer eigener Kleidung werden gemeinsam auch Produkte für gemeinnützige Zwecke hergestellt und gegen Spenden abgegeben. Mit den Erlösen werden soziale Projekte und Initiativen in der Region unterstützt.

(cp)