Das Siebengebirge, der Rhein und eine Prise Kultur – was man in 48 Stunden in Bad Honnef alles erleben kann!

STATIONEN:

  • Wanderung über Hohenhonnef oder Tretschbachtal zur Löwenburg, über die Breiberge zurück, Einkehr Löwenburger Hof
  • Rhöndorf mit Besuch des Konrad Adenauer Hauses, über das Ulanendenkmal zum Drachenfels
  • Einkehr auf dem Drachenfels
  • Besichtigung Drachenburg
  • ausführlicher Stadtrundgang Bad Honnef (siehe Flyer Stadtrundgang)
  • Bummel durch die Geschäfte
  • Schifffahrt auf dem Rhein

Um sich auf die Stadt einzustimmen, empfiehlt sich ein ausführlicher Stadtrundgang. Es gibt vieles zu entdecken, denn architektonisch hat Bad Honnef einige Schmuckstücke zu bieten. Den Flyer zu einem ausführlichen Stadtrundgang erhalten Sie in unserer Stadtinformation am Rathausplatz 1 oder aber auch HIER. Lassen Sie sich durch die Straßen treiben, shoppen Sie in unseren vielen kleinen, inhabergeführten Geschäften oder lassen Sie sich in einem der Cafes und Restaurants verwöhnen.

Haben Sie das Städtchen in aller Ausführlichkeit entdeckt, lockt nun „Vater Rhein“. Auf der beschaulichen Insel Grafenwerth ist der Startpunkt für Ihr nächstes Erlebnis: eine entspannte Schifffahrt auf dem Rhein mit der Köln-Düsseldorfer (ab Bonn in 2020 Panoramafahrten auch mit der Bonner Personen Schiffahrt möglich). Ob stromaufwärts in Richtung des historischen Linz am Rhein oder stromabwärts in Richtung der Bundesstadt Bonn: Die Eindrücke sind vielfältig und sicherlich unvergesslich. Die Wahrzeichen der Rheinromantik und historische Stätten von Weltruhm ziehen an Ihnen vorbei: Rolandsbogen, Drachenfels oder auch die Brücke von Remagen.

Wieder zurück, mit festem Boden unter den Füssen heißt es erst einmal: Einkehr! Und wo geht das besser als am Rhein – zum Beispiel am Anleger 640. Ein kühles Getränk in der Hand, den Blick auf den Rhein, über einem rauschen die Bäume – hier bekommt der Begriff Rheinromantik neue Dimensionen.  (Schifffahrt und Biergarten nur von April/Mai bis Oktober möglich). Da nun auch langsam der Tag zu Ende geht, ist bei gutem Wetter hier genau der richtige Platz um den Abend ausklingen zu lassen.

Am zweiten Tag gilt es nun, das Siebengebirge aktiv zu entdecken. Die Möglichkeiten sind hier vielfältig und somit sei hier nur ein Auszug aus den verschiedenen Wanderoptionen genannt. Nähere Informationen erhalten sie selbstverständlich ebenfalls in unserer Stadtinformation.

Über Rhöndorf zum Drachenfels mit Besuch der Drachenburg

Startpunkt ist hier der kleine Ortsteil Rhöndorf. Klein aber oho, das könnte man über Rhöndorf sagen. Manch einer hat den Namen schon einmal gehört: Von 1935 bis zu seinem Tod im Jahre 1967 lebte Konrad Adenauer hier und sein Haus war durchaus Treffpunkt geschichtsträchtiger Persönlichkeiten.  Heute sind sein ehemaliges Wohnhaus, der malerische Garten und die Dauerausstellung der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus zu seinem Leben und Wirken unbedingt einen Besuch wert (das Wohnhaus ist corona-bedingt momentan nicht zu besichtigen). Seine letzte Ruhestätte fand Adenauer auf dem nahegelegenen Waldfriedhof.

Wenn man schon einmal in Rhöndorf ist, kann man auch den nächstgelegenen Berg erklimmen: den Drachenfels. Entlang der Weinberge, vorbei am Ulanendenkmal schlängelt sich der Wanderweg an der Südseite des Berges entlang, immer wieder unterbrochen von schönen Blicken auf das Rheintal. Oben angekommen, weiß man, wofür man die Mühen in Kauf genommen hat: Ein weiter Blick über das unmittelbar unter einem liegende Rheintal, die Eifel und bis nach Bonn ist die Belohnung für den stetigen Aufstieg. Zur Stärkung lädt das auf dem Drachenfels ansässige Restaurant mit Sonnenterrasse ein. Wer den Aufstieg scheut: Die historische Zahnradbahn fährt von Königswinter bequem hinauf bis zum Drachenfelsplateau.

Den Weg hinunter sollte man Richtung Königswinter wählen. Hier passiert man das historische Schloss Drachenburg. Im 19Jh. im Stil des Historismus erbaut, ist es architektonisch so eindrucksvoll, dass es es nun sogar auf eine  Briefmarke geschafft hat.  Ein Besuch sollte bei keinem Aufenthalt in der Region fehlen!

Wanderung über Hohenhonnef oder das Tretschbachtal zur Löwenburg, über die Breiberge zurück

Diese Wanderung ist zwar ein Klassiker, aber nicht ganz so gut erschlossen und damit weniger gut besucht, als der leichter erreichbare Drachenfels. Hier wandern Sie durchaus auch einmal alleine auf Waldwegen, nur unterbrochen von Vogelgezwitscher.  Das erste Ziel ist die Löwenburg, einer der Berge des Siebengebirges. Von seinem Gipfel erstreckt sich der Blick wunderbar über das Rheintal, die Eifel und nach Bonn bzw. Köln. Auch hier sind die Möglichkeiten des Aufstiegs vielfältig. Der idyllischste ist wohl der Weg über das Tretschbachtal. Nachdem Sie den Startpunkt in Rommersdorf hinter sich gelassen haben, wandern Sie durch ein typisches Siefental an malerischen Waldwegen entlang und über Holzbrücken, dem Gipfel der Löwenburg entgegen. Eine andere Möglichkeit und ggf. etwas bequemer, ist der Weg über die ehemalige Lungenheilanstalt Hohenhonnef. Diesen Weg können Sie aus dem Honnefer Stadtzentrum entlang der Bergstraße erreichen. Egal für welchen Weg Sie sich entscheiden, Sie tauchen ein mitten in die Landschaft des Naturparks Siebengebirge.

Auf dem Weg in Richtung Löwenburg passieren Sie das Gasthaus Löwenburger Hof, in dem sich vertrefflich zu einer Verschnaufpause einkehren lässt.

Für den Rückweg empfiehlt sich der Gang über die Breiberge, den Großen und den Kleinen Breiberg. Dieser Weg ist etwas abenteuerlicher, bietet dafür aber wunderbare Ausblicke auf den Drachenfels und die Wolkenburg. Auf schmalen Pfaden am Hang oder über einen Kamm führt er zwischen Buchen langsam wieder hinab ins Tal nach Rommersdorf.

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